Empfehlungen
A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Y   Z  
  Home Top 10 Fachbereiche News Hilfe & FAQ
 

Anteilschein

(1) Wertpapier, in dem Mitgliedschaftsrechte an einer Gesellschaft oder Anteilsrechte an einer Vermögensmasse verbrieft sind. Der Anteilsschein lautet im allg. über definierte Beträge ( Summen- oder Nennwertaktien), kann aber auch nennwertlos sein ( Quoten- oder nennwertlose Aktien; Investment-Zertifikat).
Anteilscheine sind z. B. auch Optionsschein, Genußschein, Gewinnanteilschein, Zwischenschein. Die von GmbH ausgestellten Anteilscheine sind lediglich Beweisurkunden. Sie eignen sich daher nicht zur Veräußerung oder Verpfändung.
(2) Bei Investmentgesellschaften: Urkunde, die das Miteigentum am Fondvermögen verbrieft ( Investment-Zertifikat). Anteilscheine können auf Inhaber oder auf Namen lauten; sie können einen oder mehrere Anteile am Investmentfond verbriefen.
Investmentzertifikat. Wertpapier, das das Miteigentum eines Investors am Sondervermögen (Fonds) einer Kapitalanlagegesellschaft (Investmentgesellschaft) verbrieft.


sind gemäß § 18 des Gesetzes über Kapitalanlagegesellschaften (KAGG) jene Wertpapiere, die die Ansprüche von Anteilinhabern gegenüber einer Kapitalanlagegesellschaft verbriefen; es können Inhaber oder Namenspapiere sein. Lauten Anteilscheine A. allgemein auch Investmentzertifikate genannt auf den Namen, gelten für sie die §§ 67, 68 des Aktiengesetzes. Anteilscheine A. können über einen oder mehrere Anteile desselben Sondervermögens (= das bei einer Kapitalanlagegesellschaft gegen Ausgabe von Anteilscheine A. eingelegte Geld und die damit angeschafften Vermögensgegenstände) ausgestellt werden. Anteilscheine A. dürfen nur gegen volle Leistung des Ausgabepreises ausgegeben werden; der Gegenwert ist unverzüglich dem Sondervermögen zuzuführen. Der Ausgabepreis für einen Anteilscheine A. muß dem Wert des Anteils am Sondervermögen zuzüglich eines in den Vertragsbedingungen festzulegenden Aufschlags entsprechen, wobei sich der Wert eines Anteils aus der Teilung des Wertes des Sondervermögens durch die Zahl der Anteile ergibt. Befinden sich eigene Anteilscheine A. im Sondervermögen, so wird für sie bei der Ermittlung des Wertes des Sondervermögens kein Wert angesetzt und die Anteile, über welche die Anteilscheine A. ausgestellt sind, werden bei der Zahl der Anteile nicht mitgerechnet.

Urkunde, die eine Investmentgesellschaft über einen Investmentanteil ausstellt. Sie verbrieft, dass ein Anleger diesen Anteil erworben hat und dass ihm deshalb Rechte, z. B. auf Gewinnausschüttungen, zustehen.
Erwirbt ein Anleger mehrere Anteile, erhält er mehrere Anteilscheine. Manche Investmentgesellschaften stellen einen einzigen Anteilschein auch über eine Vielzahl von Anteilen aus.

Vorhergehender Fachbegriff: Anteilsaktie | Nächster Fachbegriff: Anteilscheine A.



  Diesen Artikel der Redaktion als fehlerhaft melden & zur Bearbeitung vormerken




   
 
 

   Weitere Begriffe : Zollfreigebiete | Wirtschaftlichkeit der Betriebsgrößenvariation | Homogenität

   Praxisnahe Definitionen

Nutzen Sie die jeweilige Begriffserklärung bei Ihrer täglichen Arbeit. Jede Definition ist wesentlich umfangreicher angelegt als in einem gewöhnlichen Glossar.

  Marketing

  Definition

  Konditionenpolitik

   Fachbegriffe der Volkswirtschaft

Die Volkswirtschaftslehre stellt einen Grossteil der Fachtermini vor, die Sie in diesem Lexikon finden werden. Viele Begriffe aus der Finanzwelt stehen im Schnittbereich von Betriebswirtschafts- und Volkswirtschaftslehre.

  Investitionsrechnungen

  Marktversagen

  Umsatzsteuer

   Beliebte Artikel

Bestimmte Erklärungen und Begriffsdefinitionen erfreuen sich bei unseren Lesern ganz besonderer Beliebtheit. Diese werden mehrmals pro Jahr aktualisiert.

  Cash Flow

  Bausparen

  Fremdwährungskonto


     © 2017 Wirtschaftslexikon24.com       All rights reserved.      Home  |  Datenschutzbestimmungen  |  Impressum  |  Rechtliche Hinweise
Aktuelles Wirtschaftslexikon