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Portfolioinvestitionen

Formen des langfristigen internationalen Kapitalverkehrs, zu denen der Erwerb von ausländischen Wertpapieren und Anteilen an Unternehmen zählt, sofern damit nicht die aktive Einflußnahme auf die Geschäftstätigkeit des kapitalnehmenden ausländischen Unternehmens beabsichtigt ist (Direktinvestitionen). Internationale Zinsdifferenzen und Wechselkurserwartungen spielen dabei eine erhebliche Rolle, aber auch Risikodiversifikationen (geographisch oder politisch) sind relevante Anlagekriterien.

(engl. Portfolio investment) Portfolioinvestitionen sind Formen des langfristigen internationalen Kapitalverkehrs, zu denen der Erwerb von ausländischen Wertpapieren und Anteilen an p Unternehmen zählt, sofern damit nicht die aktive Einflussnahme auf die Geschäftstätigkeit des kapitalnehmenden ausländischen Unternehmens beabsichtigt ist (a Direktinvestitionen). Internationale Zinsdifferenzen und Wechselkurserwartungen ( Arbitrage; ~ Wechselkurs) spielen dabei eine erhebliche Rolle, aber auch Risikodiversifikationen ( Risiko; + Länderrisiko) (geographisch oder politisch) sind relevante Anlagekriterien.

Investition durch Unternehmen nicht in Sachwerten, sondern in Beteiligungswerten.

In der sozialistischen Wirtschaftslehre: Teil des langfristigen grenzüberschreitenden Kapitalverkehrs, zu dem auch Direktinvestitionen und internationale Kredite zählen. Investiert wird in ausländische festverzinsliche Wertpapiere und Dividendentitel. Ausschlaggebend für die Mischung des Portfolios (Gesamtheit der gehaltenen Aktiva) sind Rendite- und Risikoerwägungen. >Auslandsinvestition

Auch: indirekte Investition. Art der Auslandsinvestition, bei der inländisches Kapital unter Rendite- und Risikoüberlegungen ins Ausland übertragen wird, indem ausländische Wertpapiere, Anteile u. dgl. gekauft, Darlehen an Ausländer gewährt, sonstige Auslandsforderungen erworben werden usw. Ggs.: Direktinvestition.

Anlage in Wertpapieren, soweit sie keine Direktinvestition darstellt.

Form des langfristigen -internationalen Kapitalverkehrs. Dazu zählen der Erwerb von ausländischen Wertpapieren und von Anteilen an Unternehmen, sofern damit nicht die Absicht verbunden ist, auf die Geschäftstätigkeit des kapitalnehmenden ausländischen Unternehmens Einfluss zu nehmen (Direktinvestition). Der Grund für Portfolioinvestitionen ist wie bei allen internationalen Kapitalbewegungen primär in Renditeüberlegungen zu sehen. Internationale Zinsdifferenzen und Wechselkurserwartungen spielen eine wichtige Rolle. Daneben können eine erwünschte Risikodiversifikation (geographisch und/oder politisch) sowie steuerliche Aspekte bei der Entscheidung für Portofolioinvestitionen von Bedeutung sein (Kapitalflucht).           

kurz- bis mittelfristig orientierter Transfer von Finanzressourcen, meist aus spekulativen Gründen. Siehe auch   Direktinvestitionen.

Anlagen in Wertpapieren (Aktien, Investmentzertifikate, festverzinsliche Wertpapiere) ohne Beteiligungscharakter. Die Veränderung deutscher Anlagen in ausländischen Wertpapieren bzw. ausländischer Anlagen in inländischen Wertpapieren wird in der Bilanz des langfristigen Kapitalverkehrs erfaßt (Kapitalbilanz).



Engagement in ausländischen Wertpapieren ohne Absicht unternehmerischen Einflusses, soweit es sich nicht um eine Direktinvestition handelt.

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