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Ertragsgebirge

Das typische Ertragsgebirge ergibt sich bei einer graphischen Darstellung der Produktionsfunktion, die dem Gesetz vom abnehmenden Ertragszuwachs folgt. Bei dieser Darstellung wird die Wirkung der gemeinsamen Variation des Einsatzes zweier Faktoren auf die Produktmenge untersucht; für jede der isolierten Variationen gelten die Annahmen über den ertragsgesetzlichen Verlauf. Es ergibt sich in einer dreidimensionalen Darstellung die Ansicht eines eingipfligen Ertragsgebirges (Gutenberg, E., Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Band 1, Die Produktion, 22. Aufl. 1976, S. 313; vgl. Abb. S. 340). Ertragsgebirge lassen sich auch für alle anderen Formen von Produktionsfunktionen mit substitutionalen Faktoreinsatzverhältnissen entwikkeln; sie sind jedoch auf den ZweiFaktorenFall beschränkt.

graphische Wiedergabe einer zweivariabligen Produktionsfunktion. Wird in einer Produktionsfunktion der Output x eindimensional gemessen und in Abhängigkeit von zwei Inputgrössen ri und r2 angegeben, also x = f (rls r2), kann die Funktion in dreidimensionaler Form als (Ober-)Fläche dargestellt werden. Daraus, dass man im Zusammenhang mit Produktionsfunktionen die Ausdrücke Ertrag, Output und Ausbringungsmenge synonym verwendet, erklärt sich die Bezeichnung Ertragsgebirge. Typische Beispiele sind das Ertragsgebirge für das Ertragsgesetz sowie jenes für die Leon- tief-Produktionsfunktion. Den Verlauf der Produktionsfunktion kann man anstelle des Ertragsgebirges graphisch auch durch dessen Höhenlinien, die Isoquanten, kennzeichnen.   Treten in einer Produktionsfunktion mehr als eine Outputvariable und zwei Inputvariablen auf, ist eine graphische Darstellung als Ertragsgebirge nur möglich, wenn eine entsprechende Anzahl von Variablen als konstant angenommen wird. Ertragsgebirge                                                                 

bezeichnet einen Produktionszusammenhang mit „S”-förmig, nämlich zunächst überproportional (pro­gressiv), dann unterproportional (degressiv) und ggf. schliesslich rückläufig (regressiv) wachsendem  Output bei   partieller Faktorvariation und einem linearen Verlauf bei   totaler Faktorvariation. Das   Ertragsgesetz lässt sich damit als eine Ausschnittbetrachtung eines Ertragsgebirges verstehen. Das Ertragsgebirge stellt eine besonders bedeutsame Version einer   Produktionsfunktion dar, die der Definition einer   Produktionsfunktion vom Typ A gerecht wird. Siehe auch   Produktions- und Kosten­theorie.

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