Die Umfeldanalyse wird oftmals auch als Umweltanalyse bezeichnet.
Sie ist der Teil der Analyse der strategischen Situation im Rahmen der strategischen Planung, der sich mit der Untersuchung der für das Unternehmen bedeutsamen Aspekte des Umfelds erfaßt.
Als zu analysierende Bereiche des Umfelds sind zu nennen:
Die Ergebnisse der Umfeldanalyse werden im Multifaktorenkonzept der Portfolio-Analyse als Einschätzung der Marktattraktivität zusammengefaßt.
Die Wahrnehmung all der Kriterien, die sich direkt oder indirekt auf das Unternehmen in seinem Markt auswirken. Chancen und Risiken ergeben sich für ein Unternehmen nicht nur aus dem direkten Marktgeschehen, sondern auch indirekt aus vielerlei Faktoren des nichtmarktwirtschaftlichen Umfelds. Zu den indirekten Einflusskriterien zählen
• Gesetzliche Regelungen (EU-Richtlinien, Gemeindesatzung)
• Ökonomische Veränderungen (Währungskurs, regionale Entwicklung der Arbeitslosenquote)
• Technische Entwicklung
• Gesellschaftspolitische Entwicklung
Sie können neue Märkte schaffen, bestehende veränderen oder zerstören. Sie können aber auch Wettbewerber bevorzugen oder benachteiligen. Das Wechselspiel der direkten und indirekten Einflüsse zwingt zur ständigen Prüfung und Modifikation der Marketingstrategie. Allerdings ist es kaum möglich, das gesamte Ursachen-/ Wirkungsnetz transparent zu machen. Sinnvoll ist es deshalb, jede Veränderung zu analysieren, ob, wie und wie umfangreich sie sich auf den Interessensbereich des Unternehmens auswirkt.
Ausschlaggebend ist, dass über eine strategische Frühaufklärung bevorstehende Veränderungen so frühzeitig erkannt werden, dass noch ausreichend Zeit für die notwendigen Anpassungsstrategien bleibt. Im Technologiebereich bspw. gibt die Beobachtung von Grundlagenforschungen Hinweise auf künftige Techniktrends.
oft auch Umweltanalyse; der Teil der Analyse der strategischen Situation im Rahmen der strategischen Planung, der sich mit der Untersuchung der für das Unternehmen bedeutsamen Aspekte des Umfelds erfaßt. Als zu analysierende Bereiche des Umfelds sind zu nennen:
- Absatzmärkte (Konkurrenzsituation, Kundenstruktur)
- Beschaffungsmärkte (Anbieter-macht auf Rohstoffmärkten, Kapitalmarkt, Arbeitsmarkt, Investitionsgütermarkt, Gefahr von Substitutionen)
- wirtschaftliche Rahmenbedingungen (Entwicklung der Wirtschaftsstruktur und konjunktur)
- rechtliche Rahmenbedingungen (geltende und zu erwartende Rechtsordnungen)
- gesellschaftliche Rahmenbedingungen (Wertewandel, Umweltbewußt-sein).
Die Ergebnisse der Umfeldanalyse werden im Multifaktorenkonzept der Portfolio-Analyse als Einschätzung der Marktattraktivität zusammengefaßt.
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